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Miami – Informationen und Sehenswürdigkeiten

Miami ist die Magic City und bietet jede Menge interessante Orte, traumhafte Strände und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Nicht alle erschließen sich dem Besucher sofort, manche benötigen den berühmten zweiten Blick. Miami ist ein Sehnsuchtsort – und das vollkommen zu Recht.

Miami ist nicht nur Miami Beach

Es kommt nicht selten vor, dass Miami und Miami Beach verwechselt werden. Denn oftmals meinen Besucher der Stadt Miami Beach wenn sie von Miami reden. Ganz genau genommen ist die Rede von South Beach. Hier tummeln sich die meisten Touristen. Entspannt genießen sie das exotische Flair und die traumhaften Strände. Doch Miami hat viele unterschiedliche Stadtviertel. So begeistern beispielsweise Little Havana und Little Haiti mit einem karibischen Flair. Miami Beach, auf einer vorgelagerten Insel gelegen, hat seine touristischen Hotspots in South Beach. In North Beach fühlen sich hauptsächlich die Hipster Miamis wohl. Ganz anders dagegen präsentiert sich Miami Downtown. Das Viertel ist geprägt durch lateinamerikanische Einflüsse. Auch befindet sich hier das Handelszentrum. Weiterhin gibt es zahlreiche Wasserwege, Inseln, Buchten und den Miami River. Miami ist ein wunderbarer Ort. Hier erfasst jeden Besucher ein Gefühl von Optimismus – alles scheint möglich. In der Stadt leben mehr als 400.000 Menschen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 25° C bei einer jährliche Niederschlagsmenge von 149 cm. Die regenreichsten Monate sind der August und der September. Von Juni bis Dezember ist die Hurrikan-Zeit. Jedes Jahr besuchen rund 8 Millionen Touristen die Magic City.

Miami

Miami ©iStockphoto/ULora

Sprachbarriere und Sicherheit

Miami ist ein Schmelztiegel vieler Nationalitäten. Die Menschen sind offen gegenüber Fremden und stets höflich. Amtssprachen sind natürlich Englisch und auch noch Spanisch. Deshalb sind auch beispielsweise alle Straßennamen in englischer und spanischer Sprache ausgeschildert. Hintergrund ist der hohe Anteil spanischsprechender Bewohner Miamis. Hierbei handelt es sich oft um Migranten aus Zentral- und Südamerika. Die meisten Taxifahrer in Miami sind aus Haiti und sprechen Französisch. In Restaurants und Geschäften wird in der Regel nur Englisch und Spanisch gesprochen. In vielen Restaurants und Hotels gibt es deutschsprechende Mitarbeiter.

Der Flughafen von Miami hat hinsichtlich Gepäckdiebstahl nicht den besten Ruf. Daher empfiehlt es sich, Wertsachen nicht in einzucheckende Taschen zu verstauen, sondern diese vielmehr im Handgepäck aufzubewahren. Miami ist eine sichere Stadt. Die „wilden“ Zeiten – verfilmt beispielsweise in der Erfolgsserie Miami Vice – sind lange vorbei. Doch es ist auch eine Großstadt, wo immer ein Restrisiko bleibt. Doch wer ein wenig Acht gibt, wird eine unbeschwerte Zeit hier verbringen.

Wetter in Miami

Im Januar liegt die durchschnittliche Temperatur bei rund 20°C. Zu dieser Jahreszeit ist es besonders mild. Selten sinken die Temperaturen unter 10 °C. Im Sommer dagegen erreichen die Temperatur Werte zwischen 22 und 27 °C. Im Juni beginnt dann die Regenzeit. Diese dauert bis Mitte Oktober. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen zwischen 29 und 35 °C. In der Regenzeit ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und oftmals kommt es zu Gewittern am Nachmittag. Doch die Meeresbrise sorgt für eine angenehme Kühlung. Ein Großteil der Jahresniederschläge fällt zu dieser Zeit – rund 1.500 mm. Die regenreichsten Monate sind der August und der September. Da Miami an die Karibik grenzt, bleibt die Stadt auch von den für die Region typischen Hurrikans nicht verschont. Die Hurrikan-Saison ist im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 30. November. In der Regel treten die meisten dieser Hurrikane von Mitte August bis Ende September auf.

Dresscode, Geldwechsel und weitere nützliche Tipps

Miami ist eine lässige Stadt. Dementsprechend ist auch der Kleidungsstil der Menschen. Shorts und leichte T-Shirts prägen das Stadtbild. Doch es kann nicht schaden, auch einige Sweat-Shirts und eine Jacke im Gepäck zu haben. Denn nicht selten laufen die Klimaanlagen in Restaurants und Shops sowie bei Behörden auf Hochtouren. Um die Stadt zu entdecken, ist man am besten mit bequemen Schuhwerk unterwegs. Nicht selten unterschätzen Besucher die zurückgelegten Kilometer einer Stadterkundung, was sich dann durch schmerzende Füße bemerkbar macht. Und natürlich dürfen bei einem Miami-Aufenthalt nicht die Badesachen und die Sonnenbrille vergessen werden.

Wer zur Regenzeit in der Stadt ist, sollte den Regenschirm bei sich haben. Miami ist auch bekannt für ein aufregendes Nachtleben. Um nicht am kritischen Blick des Türstehers zu scheitern, empfiehlt sich ein elegantes Outfit für den Besuch eines der zahlreichen trendigen Nachtclubs. In Miami sowie generell in den Vereinigten Staaten können fast alle Dinge und so gut wie überall per Kreditkarte bezahlt werden. Visa, MasterCard und American Express sind die am weitesten akzeptierten Kreditkarten. Natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten, Geld zu wechseln. Doch hierbei fallen regelmäßig Gebühren an. Deren Höhe ist unterschiedlich. So sind diese bei einer Bank geringer als bei einer Wechselstube am Flughafen. Auch die Abhebung an einen der zahlreichen Bankautomaten verlangt eine Gebühr. Sehr hohe Gebühren fallen bei Nutzung von Geldautomaten in Geschäften, Bars und Tankstellen an. Doch es sollte auch immer eine gewisser Vorrat an Bargeld bei sich getragen werden. Wer beispielsweise ein Auto mieten möchte, sollte im Hinterkopf haben, dass die mautpflichtigen Straßen nur mit Bargeld bezahlt werden können.

Auch akzeptieren die Vermieter von Strandkörben und auf Bauernmärkten sowie die öffentlichen Verkehrsmittel nur Bargeld. Das Trinkgeld wird gerne auch als Bargeld bevorzugt. Sehr angenehm ist die Nutzung des öffentlichen WiFi-Netzwerkes. So gibt es alleine in Miami Beach ein kostenloses WiFi-Netzwerk, das 95% des Stadtviertels abdeckt. Was die Preise für Hotels in Miami betrifft, so gehört die Stadt zu den teuersten Städten in den Vereinigten Staaten. Miami verfügt auch über ein öffentliches Nahverkehrssystem. So lassen sich die verschiedensten Sehenswürdigkeiten mit diesen gut erreichen.

Miami bietet Shopping, Kultur, Sport und Natur

Miami, die Großstadt im Sonnenschein-Staat Florida, hat zahlreiche Touristenhighlights. Zu den Highlights zählen sicher das Miami Seaquarium, Coconut Grove und Little Havana. Daneben bietet die Stadt auch eine Altstadt mit einem interessanten Mix von beeindruckenden Wolkenkratzern und interessanten Gebäuden. Für Shoppingliebhaber ist Downtown Miami ein wahres Shopping-Mekka. Hier gibt es zahlreiche Einkaufsstraßen mit hunderten Geschäften. Sehr beliebt ist auch das Einkaufszentrum Bayside Marketplace. In den mehr als 100 Geschäften und zahlreichen Restaurants und Bars findet sicher jeder genau das Passende.

Aber auch Kulturliebhaber werden in Miami voll auf ihre Kosten kommen: Die Stadt hat zahlreiche bekannte Museen, so wie etwa das Pérez Art Museum und das Vizcaya Museum. Und auch die Sportfans kommen in Miami nicht zu kurz. Es gibt mehrere bekannte Profi-Sportclubs. Immer ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Besuch eines Spiels der Football-Profis der Miami Dolphins. Doch es lohnt sich auch, die tollen Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt zu entdecken. So wie beispielsweise den nur in kurzer Entfernung befindlichen Everglades Nationalpark und die Florida Keys. In Miami können Besucher optimal Großstadt und Natur miteinander verbinden. Von Miami Beach aus werden viele Ausflüge angeboten.

Ein erstes Kennenlernen Miamis

Eine sehr gute Methode um einen ersten Überblick über Miami zu bekommen, ist eine Stadtrundfahrt. Bequem lässt sich so bestens die pulsierende Metropole erkunden gepaart mit Informationen zur faszinierenden Geschichte Miamis. Auf einer Rundfahrt bekommen Besucher sofort ein Gefühl für den einzigartigen Mix aus Großstadtflair und karibischen Lebensgefühl. Und man erhält einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des sonnigen Miamis. Es gibt private Stadtrundfahrt mit dem Auto und dem Speedboat. Miami vom Wasser aus zu erkunden eröffnet eine völlig andere Perspektive auf die Stadt. Auch die Orte der Schönen und Reichen wie etwa Star Island, Key Biscayne und Coconut Grove sowie Coral Gables sind bei einer Tour vom Wasser aus zu sehen.

Lifestyle pur in Miami Beach

Es gibt wohl kein Besucher der Stadt, der nicht wenigstens einmal in Miami Beach war. Miami Beach ist ein wahrer Hotspot für Besucher der Stadt. Einheimische dagegen sind hier klar in der Minderheit. Diese sind dann eher in North Beach anzutreffen. Ein echtes Highlight in Miami Beach ist das Art-Déco District. Die Straßen sind gesäumt von pastellfarbenen Häusern und schillernden Neonschildern. Der Art-Déco-District befindet sich im Zentrum von South Beach. Alleine zwischen der 5th Street und der 23th Street gibt es knapp 1000 historische Gebäude. In den schönsten Häusern befinden sich oftmals teure Hotels oder Luxus-Modelabels. Früher gab es Pläne, diese wunderschönen Häuser Neubauten zu opfern. Heute stehen die Gebäude unter Schutz. Miami Beach steht auch für einen einzigartigen Lifestyle.

Auf dem Ocean Drive fahren aufgemotzte Autos hin und her. Daneben gibt es auf der Party-Meile zahlreiche Restaurants, Bars und Clubs. Hier lassen sich auch immer wieder Promis blicken. Nicht umsonst wird Miami Beach auch als Hollywood Lateinamerikas bezeichnet. Miami Beach ist Glamour, Party und pastellfarbene Häuser, teure und aufgemotzte Autos und jede Menge Beach. Hier gilt das Motto sehen und gesehen werden. Der Strand ist eine Augenweide und jeder zeigt was er hat und läuft die Strandpromenade am berühmten Ocean Drive auf und ab. Nicht verpassen sollten Besucher in Miami Beach einen Abstecher zum South Pointe Park. Dieser bezaubernde Ort am südlichen Zipfel von Miami Beach befindet sich direkt am Atlantischen Ozean. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick über South Beach. Wer hierher am späten Nachmittag zwischen 16 Uhr und 17 Uhr kommt, der kann die Kreuzfahrtschiffe beim Auslaufen beobachten.

In Wynwood Art District lebt die Kreativität

Wynwood Art District und Design District sind die Künstlerviertel von Miami und bilden zusammen Midtown. Hier gibt jede Menge toller Galerien und Restaurants. Vor noch nicht allzu langer Zeit prägten heruntergekommene Lagerhallen und verkommende Industrieanlagen das Bild des Viertels. Wo früher eher merkwürdige Gestalten herumhingen sind heute Hipster anzutreffen. Hier werden diese übrigens als Wypster bezeichnet. Im gesamten Stadtviertel sind überall Graffitis zu sehen. Diese stammen oftmals von den weltweit berühmtesten Graffiti-Künstlern. Optimal lassen sich die Meisterwerke bei einer geführten Street-Art-Tour durch Wynwood bestaunen. Es ist ein wahrer Augenschmaus an urbaner Kunst inmitten von Lagerhallen und Fabrikgebäuden. Doch hier lässt sich nicht nur tolle Kunst finden: Auch eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten lohnt den Weg nach Wynwood. In Restaurants, Bars und Cafés gibt es eine schier unendliche Auswahl an leckeren Köstlichkeiten. Während man diese genießt, erfährt man gleichzeitig interessante Informationen über Miami und den Wynwood Arts District.

Downtown Miami ist die Skyline von Miami

In Downtown Miami hat die Finanzwelt ihren Sitz. Die Brickell Avenue ist gesäumt mit Wolkenkratzern. Diese stehen für die berühmte Skyline der Stadt. Downtown Miami ist ein verführerischer Mix aus beeindruckenden Wolkenkratzern und kleinen Straßen mit Latino-Flair. Das sorgt für eine überaus facettenreiche Gegend. Doch Miami Downtown hat noch mehr zu bieten. Hier befindet sich auch das Adrienne Arsht Centers for the Performing Arts. Hier treten neben bekannten auch aufstrebende Künstler auf. Weiterhin liegt in Downtown Miami auch der beliebte Bayside Marketplace. Zahlreiche Touristen genießen im Hafen das Leben bei Tanz, Leckereien oder einer Tour mit dem Speedboat. Gleich dahinter liegt die American Airlines Arena des Basketball-Teams Miami Heat. Übrigens, die facettenreichen Kontraste von Miami lassen sich am besten von oben aus betrachten. Ein Blick von einer Aussichtsplattform eines Wolkenkratzers ist ein unvergessliches Erlebnis.

Kubanisches Lebensgefühl in Little Havana

Ein ganz besonderes Lebensgefühl stellt sich bei einem Besuch des Viertels Little Havana ein: Hier herrscht ein Lebensgefühl wie auf Kuba. Das kubanische Viertel rund um die Calle Ocho ist Kuba pur. Der Name des Stadtviertels kommt daher. dass sich seit den 50er Jahren über 100.000 Kubaner hier niedergelassen haben. Diese flüchteten vor Fidel Castros Regime. Little Havana ist das bunte Zentrum der hispanischen Kultur in Miami. Das kubanische Lebensgefühl spiegelt sich in den von lateinisch inspirierten Cafés und Restaurants sowie Märkten wieder. Bei einem Bummel durch das Viertel lassen sich Einheimische bei einem Nachmittags-Cortado oder bei einem Dominospiel beobachten. In den vielen Restaurants kann man sich von kubanischen Leckereien verwöhnen lassen. Am bequemsten und einfachsten lässt sich Little Havana per geführter Tour entdecken. Wer Little Havana auf eigene Faust erkunden möchte, dem sei der Big Bus Miami empfohlen. Auf der Route kann beliebig oft ein- und ausgestiegen werden.

Lincoln Road, Vizcaya Museum, Venetian Pool und Jungle Island

Die Lincoln Road Mall Miami – gerne auch einfach nur The Road genannt – ist ein architektonisches Highlight und sicher nicht nur für Architektur-Fans interessant. Ihre Hochzeit hatte The Road in den Fünfziger Jahren. Damals entstand diese Straße durch die Architektur von Architektur-Ikone Morris Lapidus. Liebevoll wurde sie sogar die Fifth Avenue des Südens genannt.

Nicht weniger sehenswert ist ein Besuch des Vizcaya Museum and Gardens. Die Villa Vizcaya zeigt eindrucksvoll, wie in Miami des frühen 20. Jahrhunderts nach italienischem Vorbild gebaut wurde. Früher war diese im Privatbesitz. Jetzt ist das tolle Gebäude ein Museum mit einem wunderschönen und riesengroßen Garten. Am besten kommt man mit dem Schiff hierher. Denn schon die Anfahrt ist ein wahres Erlebnis.

Als einer der interessantesten Orte in Miami gilt der Venetian Pool. Dieser Ort ist alles andere als ein Schwimmbad. Ursprünglich war der Plan, hier einen Ort zu schaffen, der ein Treffpunkt für die Menschen der Stadt ist. So gab es dann auch zahlreiche Veranstaltungen. Beim Betreten des Venetian Pools wird der Geist der alten Tage sofort spürbar. Ein herrlicher Ort zum Entspannen und Kraft tanken.

Lohnenswert ist ebenfalls ein Besuch auf Jungle Island. Dieses ist auf Watson Island, zwischen Miami und South Beach, zu finden. Der Park wurde 2003 eröffnet und mittlerweile können hier zahlreiche Tiere und Attraktionen bestaunt werden. Jedes Jahr kommen mehr als 300.000 Besucher zu diesem schönen Ort und genießen das besondere Flair auf dem mehr als 7 Hektar großem Areal.


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