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Das Wetter in Miami – Infos zur besten Reisezeit, Klima und Regenzeit

Das Wetter in Miami – Infos zur besten Reisezeit, Klima und Regenzeit

Miami zählt zu den ganzjährigen Reisezielen der USA und ist für schöne Strände und ein vielfältiges Kultur- und Unterhaltungsangebot bekannt. Die kosmopolitische Stadt, die an der Südspitze Floridas liegt, besitzt neben feinen Sandstränden auch zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten, gute Einkaufsmöglichkeiten und ein vielseitiges Nachtleben. Als kulturelles Zentrum der Stadt gelten die Viertel Wynwood und Midtown Miami mit ihren vielen Kunstgalerien und Ausstellungen. Zu den beliebten Museen zählt die Villa Vizcaya, ein beeindruckendes Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, das nach italienischem Vorbild entstand und von einem riesigen Garten umgeben ist. Miamis beste Adresse zum Shoppen und Essen ist die Lincoln Road, an der sich die gleichnamige Lincoln Road Shopping Mall befindet. Das Seaquarium von Miami gehört zu den beliebten Ausflugszielen für die ganze Familie. In großen Becken können exotische Fische, Haie, Seehunde und Seekühe aus nächster Nähe beobachtet werden.

Täglich finden im Seaquarium Shows mit Meerestieren statt. Miami liegt im Bundesstaat Florida im Südosten der USA, der als „Sunshine-State“ für seine guten klimatischen Bedingungen und zahlreiche Sonnenschein-Stunden bekannt ist. In den Wintermonaten Dezember und Januar können sich Urlauber auf mindestens sieben Sonnenstunden am Tag freuen. Im Februar werden, ähnlich wie im November, täglich durchschnittlich acht Sonnenstunden verzeichnet, während in den Monaten März und August ebenso wie im September und Oktober die Sonne in Miami mindestens neun Stunden täglich scheint. In den Sommermonaten zwischen April bis Juli verzeichnet Miami ein Sonnenscheindauer von mindestens zehn Stunden am Tag. Zur Messung der Temperaturen und Niederschläge wurde bereits im Dezember 1900 in Downtown Miami eine eigene Wetterstation eingerichtet. Der National Weather Service der USA eröffnete im Juni 1911 ein offizielles Büro in Miami. Das National Hurricane Center hat heute ebenfalls seinen Sitz in Miami.

Wie viele Regentage gibt es in Miami?

Obwohl Miami für sonniges warmes Wetter bekannt ist, regnet es dort jeden Monat an einigen Tagen. Die Regentage pro Monat fallen jedoch abhängig von der Jahreszeit sehr unterschiedlich aus. Im Dezember und Januar fällt an durchschnittlich fünf Tagen im Monat nur wenig Niederschlag. Sechs Regentage pro Monat sind zwischen Februar und April zu erwarten. Die Regenzeit in Florida beginnt im Mai, wobei die Anzahl der Regentage kontinuierlich bis auf neun Tage ansteigt. Der Monat mit der höchsten Niederschlagsmenge in Miami ist der August, wo es an 16 Tagen regnet. Die Niederschläge nehmen danach deutlich ab, wobei der September ein relativ regenarmer Monat ist. Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig bei mindestens 20 Grad und unterliegen Temperaturschwankungen von bis zu neun Grad. Im Januar und Februar kann in angenehmem 22 Grad warmen Wasser gebadet und geschwommen werden. Die Wassertemperaturen in der Region Miami liegen zwischen Juli und September bei 30 Grad Celsius. Mit Werten bis zu 31 Grad erreicht das Wasser im Atlantischen Ozean im August seinen Höchstwert. Ein Badeurlaub in Miami ist deshalb zu jeder Jahreszeit möglich.

Miami

Miami ©iStockphoto/ULora

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Miami

Miami wird durch tropisches Monsunklima und ganzjährig warmes Wetter geprägt. Die klassischen Jahreszeiten lassen sich lediglich in feucht-heiße Sommer und trocken-warme Winter unterteilen. Einen hohen Einfluss auf das Klima hat der Golfstrom, der sowohl extreme Hitzeperioden und starke Kälteeinbrüche verhindert. Typisch für Miami sind feuchte und heiße Sommer und warme und trockene Winter. Die durchschnittliche Jahrestemperatur im südöstlichen Florida liegt ganzjährig bei 24 Grad Celsius, wobei die höchsten Temperaturen im Juni, Juli und August gemessen werden, wenn die Sonne mindestens zehn Stunden pro Tag scheint. Gleichzeitig zählen die Sommermonate zur Regenzeit, die von häufigen, aber kurzen Regenfällen und Gewittern geprägt ist. Während der Hurrikan-Saison können zwischen August bis Oktober schwere Stürme auftreten, allerdings wird von den Behörden rechtzeitig davor gewarnt. Die Trockenzeit beginnt im November und dauert bis in den April. In diesem Zeitraum fällt kaum Regen, weshalb der Winter die beste Reisezeit für einen Urlaub in Miami ist. Bei Einheimischen gelten die Temperaturen zwischen 15 bis 25 Grad, die im Dezember, Januar und Februar erreicht werden, als frisch. Für Urlauber sind diese angenehmen Werte und die tägliche Sonnenscheindauer von mindestens sieben Stunden eine willkommene Abwechslung vom deutschen Winter.

Ideal für Rundreisen und Badeurlaub – der Winter in Miami

Das Winterwetter in Miami eignet sich ideal für einen Badeaufenthalt und für Rundreisen zum Entdecken anderer Städte wie Orlando oder zum Besuch in den zahlreichen Themenparks. Im April beginnt bei angenehm warmen bis heißen Temperaturen bereits der Sommer in Florida und die Luftfeuchtigkeit steigt. Ab Mai ist es in Miami heiß und schwül. Hotels, Kaufhäuser, Shopping Malls und Museen verfügen alle über Klimaanlagen, die dann unverzichtbar sind. Am Strand weht meist eine frische Brise. Mit zahlreichen einheimischen Touristen muss am amerikanischen Nationalfeiertag, dem 4 Juli, sowie am Thanksgiving Day (Erntedankfest) im Herbst gerechnet werden. Die Haupt-Badesaison in Miami beginnt im März und dauert bis Ende August. Bei durchschnittlichen Tagestemperaturen um die 33 Grad sind Strände gut besucht.

Die unterschiedlichen Klimazonen in Florida

Der US-Bundesstaat Florida gliedert sich in zwei unterschiedliche Klimazonen. Während der Norden von einem gemäßigten warmen Klima geprägt ist, ist das Wetter in Miami tropisch feucht wie in der Karibik. In der Mitte Floridas herrschen subtropische Wetterbedingungen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit im Sommer werden die Temperaturen in Miami oft als schwül empfunden. Die meisten Touristen aus Europa und Gäste aus den nördlichen US-Bundesstaaten reisen in den Wintermonaten an, um sich bei angenehmen Tagestemperaturen um die 24 Grad zu erholen. Mit Kälte oder Schneefall muss in Miami normalerweise nicht gerechnet werden, obwohl es Anfang Januar 2018 an einem Tag sogar in der Florida-Metropole schneite.

Regenzeit und Hurrikan-Saison in Miami

Die regenreichste Zeit in Miami sind die Sommermonate von Juni bis September. An den meisten Tagen regnet es immer zur selben Tageszeit. Heftige Gewitter sind in Verbindung mit starken Niederschlägen in den Nachmittagsstunden keine Seltenheit. Im Sommer und Frühherbst ist das Hurrikan-Risiko am größten. Tropische Wirbelstürme betreffen nicht nur die Karibik, sondern kommen auch in Florida vor. Die Hurrikan-Saison ist jedoch kein Grund, auf einen Urlaub in Miami zu verzichten. Nicht in jedem Jahr ist die Küste Miamis von Stürmen und Orkanen betroffen. In den vergangenen Jahren verschob sich die Hurrikan-Zeit immer weiter in den Herbst hinein. Eine genaue Vorhersage, wann mit Tropenstürmen gerechnet werden muss, lässt sich deshalb nicht mehr treffen. Manchmal bildet sich ein Hurrikan auch außerhalb der „normalen“ Hurrikan-Saison. Erfahrungsgemäß schwächen viele Wirbelstürme über dem Ozean ab und verschonen die Küste Floridas.

Miami und Umgebung sind zudem nicht jedes Jahr von einem Wirbelsturm betroffen. Bevor Hurrikan Irma im Jahr 2017 über die Küste Miamis fegte, war die Großstadt zuletzt im Jahr 2004 von Wirbelsturm Charly betroffen. Dazwischen lagen 13 Jahre, in denen kein Hurrikan Miami erreichte. Der positive Nebeneffekt einer Miami-Reise während der Hurrikan-Zeit besteht darin, dass deutlich weniger Touristen anzutreffen sind und die Strände mehr Platz bieten als in den Sommerferien. Bei Flug-, Hotel- und Reiseangeboten finden sich während der Hurrikan-Periode häufig günstige Tarife. Im vergangenen Jahr urlaubten während der Wirbelsturm-Saison Millionen von Touristen in Florida. Die Behörden in Miami informieren rechtzeitig über eventuelle Gefahren in Verbindung mit tropischen Wirbelstürmen. Auch lokale Nachrichtensender passen ihr Programm an und strahlen Unwetter-Meldungen aus, falls mit eventuellen Beeinträchtigungen gerechnet werden muss. Da alle Hotels über Notfallpläne im Hinblick auf Tropenstürme verfügen, müssen sich Miami-Urlauber keine Sorgen machen, denn das Frühwarnsystem funktioniert sehr zuverlässig. Während der Hurrikan-Zeit können teilweise sehr starke Sturmböen auftreten. Aufgrund der hohen Niederschlagsmengen kommt es in Teilen Miamis immer wieder zu Überflutungen und dadurch bedingt zu Schäden. Gewitter sorgen gleichzeitig für etwas niedrigere Temperaturen.

Mai bis Oktober – die Regenzeit in Miami

Als Regenzeit wird in Miami die Zeit zwischen Mai bis Oktober bezeichnet, die sich teilweise mit der Hurrikan-Saison überschneidet. Während der Regenperiode treten vorwiegend in der zweiten Tageshälfte Monsun-ähnliche Regenfälle auf. Die Regensaison beginnt im Mai mit durchschnittlich neun Regentagen, während der höchste Niederschlagswert im Juli und August mit durchschnittlich 16 Regentagen gemessen wird. Zwar zählen auch die Herbstmonate September und Oktober in Miami noch zur Regenzeit, dennoch nimmt das Regen-Volumen in dieser Zeit ständig ab und die Regenperiode wird zunehmend von trockenen Tagen abgelöst. Manchmal sind die Regenfälle so intensiv, dass es in der betroffenen Gegend zu Überschwemmungen kommt. Da in diesen Monaten auch die meisten Sonnenstunden liegen, trocknet die Feuchtigkeit jedoch schnell auf.

Trockene Wintermonate mit viel Sonnenschein – die Trockenzeit in Miami

Die Monate zwischen November und April zählen in Miami zur Trockenzeit. Während dieser Periode regnet es deutlich weniger als während der anderen Monate. Die trockenste Zeit des Jahres sind die Monate Dezember und Januar, wo nur an fünf Tagen Regen fällt. Während der Trockenzeit liegt die Sonnenscheindauer zwischen sieben und zehn Stunden täglich. Aufgrund der gemäßigten Temperaturen und der niedrigen Luftfeuchtigkeit sind die Wintermonate bis zum Frühjahr die beste Reisezeit zum Baden und zum Entdecken der Region Miami.

Hauptsaison und Nebensaison in Miami

Die Hauptsaison, im Amerikanischen als „Peak Season“ bezeichnet, ist in Miami zwischen März und August, während die Monate zwischen Februar und September als Shoulder Season (Zwischensaison) gelten. Die Nebensaison ist wiederum zwischen Oktober und Januar. Im Sommer dominieren schwülwarme Temperaturen, während es stundenweise regnet. Diese Urlaubssaison eignet sich am besten zum Shopping und zur Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten in Miami. In der Zeit zwischen Ende Februar und Mitte April zieht es beim „Spring Break“ (Schul- und Universitätsferien) vor allem amerikanische Schüler und Studenten nach Miami. Am Strand und in Bars, Kneipen und Diskotheken geht es dann sehr lebhaft zu. Urlaubern, die keinen Trubel mögen, wird empfohlen, diese Reisezeit zu meiden. Am besten für europäische Touristen geeignet sind die Wintermonate. Miami ist ein ideales Weihnachtsziel, wo im Dezember Badewetter herrscht und die Tagestemperaturen bei angenehmen 24 bis 25 Grad liegen. Für kühle Abende sollte zu dieser Jahreszeit eine Jacke mitgenommen werden.


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