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Das Juwel der USA – Florida

Als wir in Florida landeten, hatten wir einen 9stündigen Flug von Frankfurt hinter uns. Wir waren müde und durchgeschwitzt, als wir in unserem Hotel in Fort Lauderdale ankamen.

Es war bereits nach Mitternacht westlicher Zeit und der Wassertaxifahrer war mürrisch und bekam deshalb von uns auch kein Trinkgeld. Ich lächelte meine Freundin an, als ich das Hotelzimmer sah. Das riesige Bett lockte uns an. Wir wollten drei Tage hier Fort Lauderdale verbringen und dann weiter nach Miami reisen. Von dort aus fuhren wir dann nach Key West, dann zurück nach West Palm Beach, besuchten später Orlando und ließen unseren Trip dort enden. Hier war also unser Abschluss, von hier aus sollte der Flug wieder zurück nach Deutschland gehen. Die ersten drei Tage in Fort Lauderdale waren sehr spektakulär. Wir schauten uns die Stadt ausführlich an, mit all ihren Sehenswürdigkeiten, den Häusern und Parks. Es wird das Venedig der USA genannt und hat ein ausgedehntes Netz an Kanälen. Wassertaxis verbinden Cafes, Restaurants und natürlich auch unser Hotel. Die mürrischen Fahrer lernten wir ja schon am Abend des ersten Tages kennen.

Die Stadt liegt an der Küste und die Strände hier, so stellten wir fest, waren einfach einzigartig. Der Sand war weiß und das Meer azurblau. Wir besuchten das Dachrestaurant des Pier 66, eines modernen Hotels in der Innenstadt und aßen dort zu Abend. Wir genossen den Ausblick auf das Meer und die Skyline der Stadt. Außerdem besuchten wir das Museum of Discovery, das Weltraummuseum. Nach den drei Tagen fuhren wir, wie schon erwähnt, weiter nach Miami Beach, hier verbrachten wir zwei weitere Tage. Wir überquerten die Brücke von Miami und Miami Beach und mussten mitten dort anhalten.

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale ©iStockphoto/Sean Pavone

Das ist eigentlich strengstens verbroten. Für einen Fotostop kann man das riskieren. An unseren beiden Tagen besuchten wir das Art Deco Viertel am Ocean Drive. Das ist ein besonderes Muss für alle Miami Urlauber. Unzählige Cafes reihen sich aneinander und hier steppt der Bär, würde man in Deutschland so schön sagen. Das macht Miami aus. Weiter fuhren wir dann für einen Tag nach Key West, der südlichsten Stadt der USA. Hier genossen wir das südliche Flair, schauten uns die tropischen Gewächse an und bestaunten die Palmen, die dort an jeder Ecke wuchsen. Wir saßen gerade in Hemingways Kneipe, als ein Regenschauer über der Stadt niederging. Da hier keine Kanalisation ist, überschwemmten die Straßen. Wir fuhren am Abend und in der Nacht zurück nach Palm Beach West, vorbei an Miami. Hier relaxten wir die nächsten beiden Tage und ließen uns am feinsandigen Strand nieder. Die Zeit hier war sehr schnell vergangen, denn durch die Wassersportmöglichkeiten hatte man immer etwas zu tun. Wir probierten Surfen aus, gingen Tretboot fahren und machten Ausflüge zu den umliegenden Orten mit einem Glasbodenboot. Weiter ging es nun in den Norden nach Orlando. Von hier aus flog zwei Tage später unser Flugzeug wieder nach Hause. In Orlando jedoch gab es noch einmal genügend Sehenswürdigkeiten. Die Orlando Film Studios, einen Tag verbrachten wir in Disneyland und auch eine Taxifahrt in einem Yellow Cab durfte nicht fehlen. Der Urlaub war erlebnisreich und Abenteuer gab es genügend.


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