Skip to main content

Das heiße und aufregende Florida

Dies ist mein Reisebericht über meinen kurzen aber herrlichen Urlaub im sonnigen Florida. Es war sehr abwechslungsreich, oft ein bisschen zu heiß und mein Appetit war riesig. Los ging es in Deutschland vom Flughafen Düsseldorf. Ich war ein wenig zu früh da, so konnte ich noch am Flughafen ein kleines Frühstück zu mir nehmen. Bei den Sicherheitschecks kamen unzählige Fragen auf, ob ich das erste Mal in die Staaten reisen würde, wo ich meine erste Nacht verbringen werde und so weiter.

Die Sitzabstände im Flugzeug waren sehr klein bemessen und einer der Punkte, die mir negativ von der Reise in Erinnerung geblieben ist. Doch mit einem Inseat-Entertainment, wo ein TV direkt im vorderen Sitz eingebaut war, gingen die 10 Stunden Flugzeit einigermaßen schnell über die Bühne. Zum Essen standen Rinderbullette mit Püree oder Pasta zur Auswahl. Die Hitze im Flugzeug war enorm, sodass es schwierig wurde einzuschlafen. Die Hitze stammte wohl von den zahlreichen Bildschirmen in den Sitzen, die die Raumtemperatur in der Kabine zu einem kaum noch zu ertragenden Limit erhöhten. Zudem taten meine Beine in der Enge vom vielen Sitzen weh. Meine Laune war aufgrund dieser Unbequemlichkeit nicht von Anfang an auf Urlaubsstimmung eingestellt.

Die Ankunft im sonnigen Florida

Nach der eingeplanten Flugzeit landeten wir ziemlich pünktlich in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die amerikanische Immigration brauchte c.a. eine Stunde, bis alle Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt, die Fingerabdrücke abgenommen und die Papiere gründlichst gecheckt wurden. Nach der Prozedur war das Erste für mich einen vernünftigen Mietswagen zu finden, um mich unabhängig im Land bewegen zu können. Es war besonders heiß an jenem Tag, als ich den ersten Trip unternahm, der nach Kissimee zu meinen gemieteten Ferienhaus ging. Dieses Ferienhaus fand ich nach ewiger Suche online im Internet. Es war von einem deutschen Vermieter, in der Nähe von Disney World und hatte einen Swimmingpool. Das ältere Ehepaar vermietet das Ferienhaus nur in den Sommermonaten, da sie im Winter selber in dem Haus wohnen. Die Einrichtung war zwar sehr altmodisch, doch zum Schlafen und sich ausruhen war es vollkommen ausreichend. Das Mieten des Hauses war absolut unkompliziert. Es wurde keine Anzahlung gefordert und es wurde mir mitgeteilt, das bald ein Freund vorbeikäme, der das Mietsgeld abzuhole. Ein kleiner Stopp an einem Supermarkt, der auf dem Weg lag, um ein paar Lebensmittel für das Frühstück einzukaufen, kam ich gegen frühen Abend am Ferienhaus an, sprang noch schnell in den Pool, aß eine Kleinigkeit und schlief daraufhin den Schlaf der Gerechten.

Florida

Florida ©iStockphoto/Sean Pavone

Der Trip zur sagenhaften Disney World

Am nächsten Morgen bin ich überraschenderweise sehr früh aufgewacht und fühlte mich fit genug sogleich zu fruehstuecken und mich auf den Weg nach Disney World zu machen. Es war wieder ein sehr heißer Tag und ich sorgte mich ein wenig, das die Hitze die Freude Disney World auszukundschaften, einschränken würde. Aber es war so aufregend in einen der besten Freizeitparks der Welt zu sein, das die Hitze und alles andere zur Nebensache wurde und stattdessen Magic Kingdom meine ganze Aufmerksamkeit bekam. Es ist nicht nötig in Disney World zu sehr auf Äußerlichkeiten und Kleidung zu achten. Ein T-Shirt mit kurzer Hose, ein bequemes Schuhwerk, vielleicht eine Sonnenbrille und etwas für den Kopf, um sich vor der sengenden Sonne zu schützen, müsste vollends ausreichend sein.

Ich trank literweise Wasser, was ich sogleich wieder ausschwitzte. Zum Glück kann man überall seine Wasserflaschen wieder kostenlos auffüllen. Dafür ist das Fast Food in Disney World alles andere als billig. Gegen Abend gab es im Magic Kingdom ein zauberhaftes Feuerwerk und ich genoss die fantastische Wildwasserbahn, die den Namen „Splash Mountain“ trägt. Mit vielen anderen Attraktionen, Rides, die hervorragenden Figuren überall und die außergewöhnlich schöne Kulisse schafft eine wunderbare Atmosphäre, die einen wundervollen Tag garantiert.

Die Hollywood Studios

Gleich nach dem beliebtesten Freizeitpark Disney World besuchte ich gleich früh am nächsten Tag die atemberaubenden Hollywood Studios. Der „Tower of Terror“ und die „Toy Story Mania“ sind die beiden Hauptattraktionen. Allerdings sind die Wartezeiten, die teilweise bis zu 80 Minuten betragen können, die negative Seite der ganzen Geschichte. Es ist vor allem wichtig genug Zeit mitzubringen oder einen zweiten Besuch einzuplanen.

Andererseits kann man den genialen Fastpass nutzen, wobei man eine Nummer zieht und zu einer bestimmten Uhrzeit, die einen mitgeteilt wird, an den ewig langen Warteschlangen vorbeilaufen und die beliebten Attraktionen gleich ohne lange Wartezeiten genießen. Es sollte alles gut durchgeplant werden, denn wenn man mehrere Fastpasse erreichen muss, kann es sehr stressig werden. Erstens weil das Gelände der Hollywood Studios alles andere als klein ist und zweitens, weil man die ganze Zeit kreuz und quer laufen muss, um die Fastpasse rechtzeitig zu erreichen. Zum Glück gibt es auch Attraktionen, wo man ein wenig sitzen kann, wie zum Beispiel bei der „Indiana Jones Stuntshow“. Generell ist die äußerst nette Art der Amerikaner sehr angenehm. Amerikaner sind größtenteils sehr hilfsbereit, freundlich und in ganz einfachen Kurz-Unterhaltungen recht lustig. Ich durfte diese Erfahrung nicht nur im Disney World und in den Hollywood Studios machen, sondern im Supermarkt, an der Tankstelle, im Restaurant und bei ganz normalen Arbeitern, die immer irgendwelche Floskeln auf Lager hatten und nicht im geringsten oberflächlich wirkten. Es hat den Anschein, das man einfach etwas netter in Florida zueinander ist.

Gegen Nachmittag musste erstmal eine Essenspause eingelegt werden. Es gab im Restaurant Kartoffelpüree, Sandwiche, Bohnen, Chickenstrips und viele andere leckere Sachen. Wieder im Ferienhaus musste ich einen kleinen Mittagsschlaf halten und danach einen Großeinkauf tätigen. Gegen Abend ging es zurück zu den etwas kühleren Hollywood Studios. Bei immer noch 30 Grad schaute ich mir mit vielen anderen Tausenden Zuschauern die „Fantasmic-Show“ an, die ungefähr um 22 Uhr zu Ende ging und ich daraufhin todmüde zum Ferienhaus zum Schlafen fuhr.

Schlusswort

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist nicht wirklich ohne Limit, doch wenn man seinen Urlaub in den Staaten verbringen möchte, sollte man so viel Zeit wie möglich zur Verfügung haben, denn es gibt viel zu erleben. Alleine in einem Staat des Landes gibt es genug attraktive Ziele, die sich lohnen würden zu besuchen, um drei Monate lang beschäftigt zu sein.

Top Artikel in Reiseberichte Florida